Geschichte des Voithenberg

Vor 1800 hieß der Voithenberg „Further Waldung“ bzw. im Volksmund „Öd/Oid“.
In der Zeit von 1800-1820 wurden rund um den Voithenberg die ersten Äcker und Wiesen angelegt und das alte Jägerhaus zu einem Herrenhaus umgebaut. Hier entsteht auch der Ortsname Voithenberg-Öd.

 

1811 wurde das - heute nicht mehr existierende - Schulhaus errichtet in Ödhütte.

 

1890 ändern sich die Ortsnamen von Voithenberg-Öd in Voithenberg und von Odhütte in Voithenberghütte.
Im gleichen Jahr verfügt Karl Freiherr Voith von Voithenberg für sich und seine Rechtsnachfolger das Recht für die Stadt Furth im Wald auf eine unentgeltliche Entnahme von Trinkwasser aus den Quellen der Voithenbergischen Waldungen.

 

1893 wurde ein Forsthaus in Voithenberg errichtet, 1994 folgten ein Nebengebäude am Schluss Voithenberg mit Kanzlei und Pferdestallung. Die Schlosserweiterung erfolgte schließlich 1904 (Turmanbei).

 

Erst 1907 wurde die erste elektrische Lichtanlage in Voithenberg installiert.

 

1912 wurde schließlich die Familiengruft in Voithenberg sowie das Teehaus auf dem Gaisriegel errichtet.

 

1948 wurde schließlich das Teehaus als Diensthütte an die Bergwacht Furth im Wald – genannt „Roberthütte“ - überlassen.

 

1969 wurde die Skiliftanlage durch die Stadt Furth im Wald  unter Mithilfe des Skiclubs errichtet.
Mit dem Tod von Karl Hubert Freiherr Voith von Voithenberg stirbt die direkte männliche Linie aus.

 

1978 wurde durch die mittlerweile gegründete „Voith von Voithenberg´sche Gutsverwaltung“ der sog. Voithenberghammer durch die Stadt Furth im Wald erworben und grundlegend mithilfe des Heimatvereins „Pastritztaler“ saniert und zum Museum umgebaut (ca. 5 Minuten entfernt).

 

In den Jahren 1985-2002 wurde schließlich der Golfplatz Furth im Wald e.V. errichtet.

 

In den Jahren 2007- 2008 wurde das heutige Gutshaus Voithenberghütte von uns vollständig abgerissen und unter Beibehaltung des ursprünglichen Stils des Hauses wieder errichtet und zu neuem Leben erweckt.